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Anglo American und Kupfer Copper Germany

Anglo American’s Kupfer Copper Germany GmbH (KCG) exploriert im Projekt Löwenstern im Südwesten Thüringens auf tiefliegende Kupfervorkommen, die im Bereich des permischen Kupferschiefers auftreten.

Aktueller Stand des Projekts

Seit Anfang 2023 wurden im Projektgebiet 14 Bohrungen auf bis zu 800 m Tiefe abgeteuft. In mehreren Bohrungen wurden relevante und typische Kupfer-Silber, sowie Blei-Zink Konzentrationen im Kupferschiefer und im umliegenden Gestein gefunden.

Um die Verteilung der Metalle und die Geologie weiter zu untersuchen, sind 2026 weitere Bohrungen geplant. Bis zum Jahresende werden vermutlich 4-6 weitere Tiefbohrungen durchgeführt werden. Daher investiert Anglo American und Kupfer Copper Germany weiterhin in das Projekt im Südwesten Thüringens. KCG befindet sich in einer fortgeschrittenen Erkundungsphase des Projekts, in der auch die Kontinuität und die Varianz der Kupfer-Silberanreicherungen untersucht werden soll. Hierfür wird eine zweite Bohranlage ab ca. August 2026 hinzugeholt, die über abgelenkte Bohrungen in verschiedene Richtungen bohren kann.

Somit kann von einem übertägigen Bohrstandort die Kontinuität der Kupfer Anreicherung in einem Abstand von über 600m im Zielhorizonts geprüft werden. Dies ist notwendig, um die Chancen einer kontinuierlichen Lagerstätte zu prüfen und den Abstand der einzelnen Bohrungen zu reduzieren. 

Derzeit wird also im Detail untersucht, ob im Löwenstern-Projekt eine wirtschaftliche Kupfer Lagerstätte existiert, die zu einem späteren Zeitpunkt (frühestens in 10-15 Jahren), abgebaut werden könnte.

Für Informationen zu weiteren Kupferschiefer-Erkundungsprojekten in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt/Brandenburg, besuchen Sie bitte unsere Anglo American Exploration Germany Seite.

Lokales und Regionales Engagement

 

Anglo American und Kupfer Copper Germany engagieren sich in einem offenen Dialog immer unter Einbeziehung lokaler und regionaler Interessengemeinschaften sowie den Aufsichtsbehörden.

Seit Ende 2021 wurden 19 Informationsveranstaltungen an verschiedenen Orten für die Anwohner durchgeführt, wo grundsätzlich alle auftretenden Fragen im Zusammenhang mit dem Löwenstern Explorationsprojekt diskutiert wurden. Diese Veranstaltungen standen meist in Verbindung mit geplanten Bohrungen in der Nähe der jeweiligen Gemeinde. Unser Ziel ist es, allen Interessierten eine Möglichkeit zum offenen Austausch und Diskussion zu bieten.

Darüber hinaus engagiert sich Kupfer Copper Germany mittels sozialer Beiträge und Spenden für den Erhalt / Bau von Sport- und Spielplätzen im Projektgebiet, unterstützt lokale Vereine und Veranstaltungen und trägt zu Verbesserungen der (Straßen-) Infrastruktur bei.

Für Fragen, Anregungen und weiteren Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Eine Kontaktaufnahme ist entweder über das Kontaktformular (unten), direkt unter [email protected] oder telefonisch unter+49 (0) 157 3933 7370 möglich. Kontaktieren Sie uns bei Fragen und Anregungen im Zuge des Erkundungsprojekts gern.

Verwandte Materialien

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Löwenstern Projektupdate und nächste Schritte, Erlaubnisfeld Werra

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FAQ / Häufige Fragen

Apply for a job Accordion icon white Wozu wird Kupfer benötigt? Icon Plus

Kupfer ist ein entscheidendes Basismetall für unsere moderne Gesellschaft. Nicht nur für Elektronik, sondern auch für unsere Bau- und Energiewirtschaft. Rund 60 % des Gesamtbedarfs entfallen auf Elektrik, wie etwa Leitungen und Kabel. Diese kommen unter anderem auch in Fahrzeugen und Laptops sowie Smartphones vor. 15 % werden in der Bauwirtschaft verwendet, so sind beispielsweise Wasserrohre und Dachbleche aus Kupfer sehr korrosionsbeständig. Die einzigartigen thermischen und elektrisch-leitfähigen Eigenschaften machen Kupfer zu einem sehr wichtigen Material.

Become a supplier Accordion icon white Wieso sucht KCG Kupfer in Thüringen? Icon Plus

Überall dort, wo der Kupferschiefer (schwarzer Tonstein) abgelagert wurde, kann es zu einer Anreicherung von Kupfer-Silber und weiteren Metallen kommen. Der generelle Ablagerungsraum dieses Gesteins umfasst ein großes Gebiet in Mitteleuropa und somit auch den Freistaat Thüringen. Allerdings liegt diese ökonomisch interessante Gesteinsschicht oft tief und so ist die Datengrundlage häufig limitiert, da nur durch Bohrungen eine geologische Untersuchung möglich ist. Daher sucht KCG mittels unterschiedlicher Verfahren, aktiven Bohrungen und Archivdaten nach einer Anreicherung von Kupfer in Thüringen. Einen Hinweis auf eine Anreicherung von Kupfer hat sich in einer Altbohrung von 1963 bereits angedeutet.

Become a supplier Accordion icon white In welcher Phase befindet sich das Projekt? Icon Plus

KCG befindet sich in einer fortgeschrittenen Erkundungsphase des Projekts. Derzeit wird untersucht, ob im Löwenstern-Projekt eine wirtschaftliche Kupfer Lagerstätte existiert, die zu einem späteren Zeitpunkt (frühestens in 10-15 Jahren), abgebaut werden könnte. Hierzu werden auch Verdichtungsbohrungen im aktuellen Fokusgebiets um Stepfershausen – Herpf geplant, die eine lokale Kontinuität und Varianz der Kupfer-Silberanreicherungen erschließen sollen.

Enquire about shares Accordion icon white Wie wird für ein sicheres Grund-/Trinkwasser gesorgt? Icon Plus

Während der aktiven Bohrung sorgen verschiedene technische Systeme am Bohrplatz, konsequente Ausbaustufen (Verrohrungen) sowie ungefährliche Bohrspülungen (Zellstoff-/Magnesium-basiert) für ein sicheres Grund- und Trinkwasser. Mit der Bohrfirma Anger’s Söhne hat KCG einen erfahrenerer Partner für sichere Tiefbohrungen in Deutschland gewinnen können. Alle technischen Sachverhalte der Bohrungen wurden vom Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) genehmigt und entsprechen dem aktuellen Stand der Technik.

Request a report Accordion icon white Warum darf unter anderem auch im Biosphärenreservat Rhön gebohrt werden? Icon Plus

Grundsätzlich soll ein Biosphärenreservat eine Modellregion für nachhaltige Entwicklung in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht sein. Daher ist das Biosphärenreservat Rhön in drei verschiedene Zonen aufgeteilt. In der Kernzone sowie in der Pflegezone gelten strenge Natur- und Landschaftsschutzregeln. Dort wird Kupfer Copper Germany grundsätzlich keine Erkundungsbohrungen durchführen. In der Entwicklungszone liegen die Dörfer und Städte der Rhön sowie auch manche (temporäre) Bohrplätze von KCG. In dieser Zone des Biosphärenreservates gelten keine besonderen Auflagen zur Landnutzung und somit sind auch Erkundungsbohrungen gestattet. Auf eine konsequente Renaturierung der Bohrplätze (siehe Bilderstrecke im angehängten Dokument), wird hier besonders geachtet.

Request a report Accordion icon white Werden die Siedlungen durch einen aktiven Bergbau geschädigt? Icon Plus

Nein, da in einem Pfeilerbergbau immer Sicherheitspfeiler im Erzkörper stehengelassen werden, um so eine Absenkung des Gebirges zu verhindern. Ebenso würden in einer Abbauphase die notwendigen Sprengarbeiten in einer bedeutenden Tiefe durchgeführt werden. Für eine detaillierte Planung der konkreten Abbaumethoden ist es jedoch aktuell zu früh. Vor Beginn dieser Planungen müsste eine eventuell vorhandene Lagerstätte räumlich und geotechnisch hinreichend genau charakterisiert sein.

Request a report Accordion icon white Was passiert mit dem Abraum aus dem aktiven Bergbau? Icon Plus

Grundsätzlich können durch eine Kupferaufbereitung viele Zwischenschritte und Baurohstoffe als Sekundärprodukte gewonnen und vertrieben werden. Nichtsdestotrotz wird auch ein gewisser Anteil an unbrauchbarem Material während des Bergbaus / der Aufbereitung anfallen. Je nachdem wie standfest diese Abfälle sind, können diese wieder in das Bergwerk verfüllt werden.

Inwieweit sich das realisieren lässt, hängt stark von der genutzten Aufbereitungstechnologie und der mineralogischen Zusammensetzung des abgebauten Gesteins ab. Da dies neben vielen anderen Faktoren noch nicht hinreichend bestimmt ist, kann zum heutigen Zeitpunkt keine endgültige Aussage zum Verbleib der potenziell anfallenden Abfälle getroffen werden. Sobald hier die Planungen weiter voranschreiten und sich Neuigkeiten ergeben, informiert KCG Sie auf dieser Seite.

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